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Grundsteuer Dresden 2026: Hebesatz B 400 % & Rechner

Grundsteuer-B-Hebesatz in Dresden (Sachsen) 2026: 400 % — festgelegt in der Hebesatzsatzung der Stadt.

Stand: Juli 2026 · Daten gepflegt von Tino Dagba

Der Grundsteuer-B-Hebesatz in Dresden liegt 2026 bei 400 % — festgelegt nach der Grundsteuerreform 2025 für die Stadt in Sachsen mit 556,000 Einwohnern. Die Grundsteuer B betrifft bebaute und bebaubare Grundstücke und wird jährlich von der Gemeinde Dresden erhoben — den Hebesatz legt der Gemeinderat in der Hebesatzsatzung selbst fest.

So wird die Grundsteuer in Dresden berechnet

Seit 2025 gilt die zweistufige Formel: Grundsteuerwert × Steuermesszahl = Grundsteuermessbetrag, anschließend Grundsteuermessbetrag × Hebesatz = jährliche Grundsteuer. Die Steuermesszahl liegt im Bundesmodell bei rund 0,031 % für Wohngrundstücke; einige Bundesländer nutzen ein eigenes Landesmodell mit abweichenden Werten. Deinen individuellen Grundsteuermessbetrag entnimmst du dem Grundsteuermessbescheid des Finanzamts.

Grundsteuer in Dresden nach Messbetrag

Was der Hebesatz von 400 % bei verschiedenen Messbeträgen jährlich bedeutet — und umgerechnet pro Monat:

Messbetrag Grundsteuer / Jahr pro Monat
50 € 200 € 17 €
100 € 400 € 33 €
200 € 800 € 67 €
400 € 1,600 € 133 €

Im Grundsteuer-Rechner ist der Hebesatz von 400 % bereits voreingestellt — du trägst nur deinen Messbetrag ein. Alle Städte in Sachsen im Vergleich: Bundesland-Übersicht Sachsen.

Was den Messbetrag bestimmt

Der Grundsteuerwert — und damit der Messbetrag — hängt vor allem von Grundstücksfläche, Bodenrichtwert (Lage), Gebäudeart, Wohnfläche und Baujahr ab. Zwei gleich große Grundstücke in Dresden können daher sehr unterschiedliche Grundsteuer auslösen. Maßgeblich ist immer der Bescheid des Finanzamts, nicht eine Schätzung.

Wer zahlt die Grundsteuer?

Schuldner ist die Eigentümerin oder der Eigentümer. Bei vermieteten Wohnungen darf die Grundsteuer jedoch als Teil der Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden (§ 2 BetrKV) — sie taucht dann in der jährlichen Nebenkostenabrechnung auf. Der Hebesatz von Dresden wirkt sich damit indirekt auch auf die Wohnkosten von Mietern aus.

Einordnung des Hebesatzes

Die Grundsteuer-B-Hebesätze in Deutschland reichen von rund 80 % bis über 1.000 %. Mit 400 % liegt Dresden im mittleren Bereich.

Zum Vergleich innerhalb von Sachsen: Der Durchschnitt der 3 hier erfassten Gemeinden liegt bei rund 448 % — Dresden liegt damit 48 Prozentpunkte darunter (Rang 3 von 3, Rang 1 = höchster Hebesatz).

Ähnlich große Städte im Vergleich — Bremen (755 %): bei 200 € Messbetrag sind das jährlich rund 710 € weniger in Dresden; Hannover (900 %): bei 200 € Messbetrag sind das jährlich rund 1,000 € weniger in Dresden.

Stand 2026 · Grundsteuerreform 2025. Quelle: Hebesatzsatzung der Gemeinde Dresden.

→ Alle Grundsteuer-Hebesätze im Vergleich ansehen

Quellen & rechtliche Grundlage