Grundsteuer Leverkusen 2026: Hebesatz B 750 % & Rechner
Grundsteuer-B-Hebesatz in Leverkusen (Nordrhein-Westfalen) 2026: 750 % — festgelegt in der Hebesatzsatzung der Stadt.
Stand: Juli 2026 · Daten gepflegt von Tino Dagba
Der Grundsteuer-B-Hebesatz in Leverkusen liegt 2026 bei 750 % — festgelegt nach der Grundsteuerreform 2025 für die Stadt in Nordrhein-Westfalen mit 166,000 Einwohnern. Die Grundsteuer B betrifft bebaute und bebaubare Grundstücke und wird jährlich von der Gemeinde Leverkusen erhoben — den Hebesatz legt der Gemeinderat in der Hebesatzsatzung selbst fest.
So wird die Grundsteuer in Leverkusen berechnet
Seit 2025 gilt die zweistufige Formel: Grundsteuerwert × Steuermesszahl = Grundsteuermessbetrag, anschließend Grundsteuermessbetrag × Hebesatz = jährliche Grundsteuer. Die Steuermesszahl liegt im Bundesmodell bei rund 0,031 % für Wohngrundstücke; einige Bundesländer nutzen ein eigenes Landesmodell mit abweichenden Werten. Deinen individuellen Grundsteuermessbetrag entnimmst du dem Grundsteuermessbescheid des Finanzamts.
Grundsteuer in Leverkusen nach Messbetrag
Was der Hebesatz von 750 % bei verschiedenen Messbeträgen jährlich bedeutet — und umgerechnet pro Monat:
| Messbetrag | Grundsteuer / Jahr | pro Monat |
|---|---|---|
| 50 € | 375 € | 31 € |
| 100 € | 750 € | 63 € |
| 200 € | 1,500 € | 125 € |
| 400 € | 3,000 € | 250 € |
Im Grundsteuer-Rechner ist der Hebesatz von 750 % bereits voreingestellt — du trägst nur deinen Messbetrag ein. Alle Städte in Nordrhein-Westfalen im Vergleich: Bundesland-Übersicht Nordrhein-Westfalen.
Was den Messbetrag bestimmt
Der Grundsteuerwert — und damit der Messbetrag — hängt vor allem von Grundstücksfläche, Bodenrichtwert (Lage), Gebäudeart, Wohnfläche und Baujahr ab. Zwei gleich große Grundstücke in Leverkusen können daher sehr unterschiedliche Grundsteuer auslösen. Maßgeblich ist immer der Bescheid des Finanzamts, nicht eine Schätzung.
Wer zahlt die Grundsteuer?
Schuldner ist die Eigentümerin oder der Eigentümer. Bei vermieteten Wohnungen darf die Grundsteuer jedoch als Teil der Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden (§ 2 BetrKV) — sie taucht dann in der jährlichen Nebenkostenabrechnung auf. Der Hebesatz von Leverkusen wirkt sich damit indirekt auch auf die Wohnkosten von Mietern aus.
Einordnung des Hebesatzes
Die Grundsteuer-B-Hebesätze in Deutschland reichen von rund 80 % bis über 1.000 %. Mit 750 % liegt Leverkusen klar im oberen Bereich.
Zum Vergleich innerhalb von Nordrhein-Westfalen: Der Durchschnitt der 26 hier erfassten Gemeinden liegt bei rund 712 % — Leverkusen liegt damit 38 Prozentpunkte darüber (Rang 10 von 26, Rang 1 = höchster Hebesatz).
Ähnlich große Städte im Vergleich — Osnabrück (545 %): bei 200 € Messbetrag sind das jährlich rund 410 € mehr in Leverkusen; Mülheim an der Ruhr (890 %): bei 200 € Messbetrag sind das jährlich rund 280 € weniger in Leverkusen.
Stand 2026 · Grundsteuerreform 2025. Quelle: Hebesatzsatzung der Gemeinde Leverkusen.